Das GRIP Inventory-Tool (CO2-Bilanz)

In das GRIP-Inventory werden in die roten Felder zunächst die nationalen Daten eingegeben, die für jedes Land aus der UNFCCC-Statistik erhältlich sind: Energie-Erzeugung und -verbrauch, Industrielle Prozesse, Müll und Landwirtschaft und die entsprechenden Unterrubriken. Durch die demographischen Daten der jeweiligen Region erhält man so ein mathematisch errechnetes regionales CO2-Profil.

Durch Eingabe regionaler Daten wird die Bilanz verfeinert. Wenn man diese in die grünen Felder eingibt, werden nur sie und nicht die nationalen Daten für die regionale CO2-Bilanz genutzt. Diese regionalen Daten erhält man bei EUROSTATS und über die Datenbank EPER, in der über 50.000 Emittenten aufgelistet sind. Hier müssen in fast 60 Unterrubriken die Verursacher herausgesucht und (ggff. summiert) in das Inventory eingegeben werden.
Zur weiteren Optimierung der Bilanz werden nicht-veröffentlichte regionale Daten zusätzlich eingegeben.

Bei den Daten der Energieproduktion werden nur die nationalen Daten genutzt und auf die Region heruntergerechnet, da hier das Verbaucherprinzip gilt und sonst eine für den nationalen Markt produzierende Region falsch eingestuft würde.


Das GRIP Inventory Tool ist die Basis für das Scenario-Tool.

Hier geht's zum Inventory Tool auf englisch.


Das GRIP Szenario-Programm

Das GRIP-Scenario zeigt auf der Einstiegsseite ein Schaubild der  Bruttowertschöpfung der regionalen Wirtschaft (Online-Beispiel: Glasgow). Auf den 10 Folgeseiten ist  die regionale Verbraucherseite (Haushalte, Dienstleistung, Industrie, Transport und Energie-Industrie) und die nationale Energieerzeugung abgebildet. Dabei wird wiederum nach weiteren Unterrubriken und Verbrauchsarten unterschieden.


Es können Annahmen über das jährliche Wachstum eingegeben werden. Mittels Schieberegler werden erhöhte Energie-Effizienz, die Einsparung bei Heizung und Stromverbrauch sowie der Ausbau von Energie-Arten simuliert. Die Veränderung in der CO2-Gesamtbilanz und die erzielte Einsparung werden ständig im Fenster links oben angezeigt.

Durch die wissenschaftliche Begleitung werden unrealistische Annahmen korrigiert (etwa: möglicher Anteil des Stroms aus Biomasse hängt von regionaler Potenzialanalyse ab).
Die Computer-Simulation macht Minimierungspotenziale sichtbar und begreifbar. Vorurteile werden bestätigt oder entkräftet, eine konsensuale CO2-Minderungsstrategie wird möglich.

Hier geht's zum Scenario Tool auf englisch (Beispiel Glasgow).

Schritt-für-Schritt-Einführung in das Szenario-Programm

(4. März 2010).  Eine leicht verständliche Einführung in das Szenario-Programm soll bei der Vorbereitung auf die Szenario-Workshops helfen.
Jede einzelne Seite der Anwendung und die gegenseitigen Abhängigkeiten werden ausführlich erläutert. Die Funktion der unterschiedlichen Regler werden ebenso erklärt wie der Einfluss des nationalen Strommixes auf die Energie-verbrauchenden Sektoren.
Hier geht es zum Download.